Kopierschutz aufheben (DRM Kopierschutz) – Was ist erlaubt und wie geht es?
Der Trick, der den Kopierschutz eines Musikstückes aufhebt, ist ebenso simpel wie genial: Beim Abspielen der Musikdatei wird das Musikstück zwangsläufig dekodiert und über die Soundkarte wiedergegeben. Was von der Soundkarte ausgegeben wird, kann nun aber mit Audio-Rekordern einfach mitgeschnitten werden.
Den Kopierschutz aufheben und das 100% legal
Speichert man eine solche Aufnahme dann als mp3, hat man eine Kopie der Sounddatei, ohne dass der Kopierschutz umgangen werden musste. Dieser Vorgang wird als analoge Kopie bezeichnet und ist in Deutschland erlaubt.
Da die Soundkarte eines PCs meist eine hervorragende Wiedergabe- und Aufnahmequalität bietet, ist der Qualitätsverlust in der Praxis nicht spürbar. Mit hochwertigen Soundkarten lässt sich die Qualität sogar noch steigern, da der digitale Prozessor der Soundkarte die Signale zusätzlich aufwerten kann.
Diese Methode funktioniert nicht nur bei kopiergeschützten- oder DRM-geschützten Dateien, sondern auch bei Audio-CDs, die aufgrund eines Kopierschutzes nicht gerippt, wohl aber auf dem PC wiedergegeben werden können. Der einzige Nachteil dieser Methode ist, dass das Kopieren relativ lange dauert und Neulinge im Umgang mit dem Audioprogramm etwas Übung brauchen werden.
Für was braucht es einen Kopierschutz
Der Begriff "Digital Rights Management" bezeichnet grundsätzlich Verfahren, mit denen die Nutzung sowie die Verbreitung von digitalen Medien kontrolliert werden soll. Es handelt sich dabei um Verfahren, welche die Urheberrechte an geistigem Eigentum auf elektronischen Datenverarbeitungsanlagen gewähren.
Das Digital Rights Management (DRM oder einfach Kopieschutz) soll dabei sicherstellen, dass urheberrechtlich geschützte Werke auch ausschließlich in dem vom Urheber gewünschten Rahmen genutzt werden können.
Was versteht man unter DRM, Digital Rights Management
Als Digital Rights Management werden vor allem elektronische Schutzmechanismen für bestimmte digitale Informationen verstanden. Damit werden also Verfahren bezeichnet, welche die komplett freie Nutzung von Daten einschränken oder aber gänzlich verhindern.
Ein zentraler Vorteil digitaler Daten ist die Möglichkeit, diese schnell und ohne einen erheblichen Qualitätsverlust kopieren zu können. Zu einem großen Problem wurde diese beliebige Kopierbarkeit von digitalen Inhalten erstmals Mitte der 1990er Jahre.
Sowohl die Urheber als auch die Verwerter haben daher ein großes Interesse daran, die Verwendung und die Verbreitung nach der Veröffentlichung zu kontrollieren.
Hier spielt der Kopierschutz oder DRM-Systeme eine entscheidende Rolle, da sie die Verwendung von bestimmten Daten nur noch in einem von den Rechteinhabern definiertem Rahmen erlauben.
Der Hauptanreiz für die Entwicklung solcher Verfahren ist der Schutz von Verwertungsrechten. Digital Rights Management wird in erster Linie bei digitalen Inhalten wie beispielsweise Filmen oder aber Musik eingesetzt.
Wie genau funktioniert der Kopierschutz, DRM-Kopierschutz technisch gesehen
Die hinter den DRM-Systemen steckende Idee der Zugriffskontrolle digitaler Inhalte wird mit Hilfe kryptografischer Verfahren realisiert. Der digitale Inhalt wird durch eine Verschlüsselung eindeutig an eine Lizenz gebunden.
Ohne die Lizenz, die dem jeweiligen digitalen Inhalt zugeordnet ist, kann der Benutzer nicht auf den Inhalt zugreifen. Möchte der Benutzer nun auf einen geschützten Inhalt zugreifen, so fordert nun die Steuerung des DRM-Systems die notwendige Lizenz vom Lizenzserver an.
Ein so genannter Inhalteserver verwaltet zunächst die jeweils zu schützenden digitalen Inhalte. Diese werden mit eine DRM-Verpacker verschlüsselt und sind daher vorerst unlesbar.
Auf Anforderung erzeugt der so genannte Lizenzserver dann die benötigten Lizenzen sowie die nötigen Schlüssel, welche zur Benutzerauthentifizierung sowie zur Inhaltentschlüsselung notwendig sind.
Digital Rights Management ist dabei weniger ein Kopierschutz, sondern eher eine Kopierbegrenzung.
Es existiert eine lebhafte Diskussion zwischen Befürwortern sowie Gegner der DRM-Systeme. Allgemein sind Mechanismen der digitalen Rechteverwaltung stark umstritten.
In der Musikindustrie konnten sich die DRM-Systeme beispielsweise nicht durchsetzen. In der Film- beziehungsweise der Video-Industrie dagegen werden DRM-Systeme äußerst erfolgreich angewendet.
Die bekanntesten Systeme des Digital Rights Management sind dabei Apples "Fair Play", "Windows Media DRM" sowie "OMA DRM" aus dem Hause der Open Mobile Alliance.
Digital Rights Management-Systeme besitzen in erster Linie die Funktion, die Weitergabe von digitalen Inhalten sowie den Zugriff auf diesen digitalen Inhalt auf offenen Plattformen kontrollierbar zu machen.
Zahlreiche mit einem Kopierschutz geschützte Dateien, im Besonderen E-Books aber auch Höhrbücher, lassen sich beispielsweise nur an einem einzigen PC und nur eine bestimmte Zeit lang nutzen.
Das Konzept des Digital Rights Management hat in den 1990er Jahren einen enormen Schub bekommen. Der Schutz von Nutzungsrechten an digitalen Inhalten ist vor allem dank der Verbreitung des Internets sowie geringen Kosten für eine Vervielfältigung der digitalen Daten wichtig geworden.
Um die digitalen Medienformate zu kontrollieren, beschneidet das Digital Rights Management die Rechte des Besitzers. So muss der Besitzer zum erfolgreichen Abspielen auf dem PC beispielsweise spezielle Lizenzen erwerben und ist somit auch an bestimmte Formate gebunden.
Den Kopierschutz aufheben, DRM-Schutz entfernen mit der Software TuneBite
Musik, die online eingekauft wurde, ist in der Regel stets mit einem Kopieschutz versehen. Die so geschützte Musik kann dann nur bedingt auf anderen Rechnern, CDs oder MP3-Playern gespeichert werden. Beim Entfernen von DRM muss vor allem die rechtliche Seite beachtet werden. Ein Programm, mit dem der DRM-Schutz problemlos entfernt werden kann, ist TuneBite.
Das einfach zu bedienende Programm fertigt Kopien ohne Kopierschutz an. Die erzeugten Kopien sind dabei absolut legal, da es sich rechtlich lediglich um einen Mitschnitt handelt.
Weitere Informationen sowie eine Gratis-Testversion von TuneBite findet man auf der Seite des Herstellers…